Das Kinderrad im Alltag

In sechs Farben erhältlich.

  • Mit einem Kinderrad lernt Ihr Kind weit mehr, als „nur“ das Gleichgewicht zu halten. Die Fahrt auf einem Kinderrad schult Ihr Kind darin, die Freiheit zu lieben und mit allen Sinnen zu genießen. Das Kinderrad ist wohl das erste „echte“ Verkehrsmittel im Leben eines jungen Menschen. Mit dem Kinderrad lernt Ihr Kind in Eigenständigkeit und mit Selbstbestimmung zu leben. Sind die Stützräder erst einmal abmontiert, beginnt der langwierige Prozess der Entdeckung und Erforschung unserer Welt. Schon bald geht es mit rasanter Geschwindigkeit im Wettrennen gegen Freunde am nahegelegenen Parkplatz um Sicherheit und Kompetenz im Umgang mit dem eigenen Kinderrad.

  • Wodurch zeichnet sich ein Kinderrad aus?

    Ein Kinderrad sollte aufgrund der enormen Beanspruchung stabil gefertigt sein und den Einflüssen der täglichen Benutzung zu trotzen wissen. Luftbereifung spielt bei einem sicheren Kinderrad eine große Rolle, denn nur durch die elastischen Reifen verhindert man leichtes Wegrutschen oder Kippen. Sowohl das Vorderrad als auch das Hinterrad sollten mit einer funktionierenden Bremse ausgestattet sein, die weder zu lasch, noch zu abrupt bremst. Funktionierende Lichter sowie an den Rädern angebrachte Reflektoren sind ein wichtiger Faktor für Sicherheit im alltäglichen Straßenverkehr.

  • Die größte Sicherheit auf einem Kinderrad hinsichtlich des Materials und der Verarbeitung nützt jedoch nichts, wenn das Kind nicht über den Umgang mit dem Kinderrad Bescheid weiß. Diese Sicherheit und Kompetenz muss erst einmal während der Fahrt mit dem Kinderrad geschult werden. Bevor Sie Ihr Kind mit einem Kinderrad auf die Straße lassen, sollte sichergestellt sein, dass Ihr Kind mit den Anforderungen des Alltags im Straßenverkehr zurechtkommt, die Verkehrsregeln kennt und mit dem Kinderrad umgehen kann. Erst wenn die Stützräder abmontiert sind, zeigen sich die wahren Künste eines kleinen Radrennfahrers.

  • Während das Dreirad und das Rutschrad noch eher dazu dienten, das Kind langsam an die Fahrweise eines Kinderfahrrads zu gewöhnen, gilt es bei den ersten Fahrten mit einem Kinderrad ohne Stützräder, das Gelernte in die Tat umzusetzen. An dieser Stelle der Entwicklung muss ein Gefühl für das zweirädrige Kinderrad gefunden werden. Wie hält man das Gleichgewicht? Wie lange braucht ein Kinderrad, bis es zum Stillstand kommt?! Und wie sind eigentlich die Verkehrsregeln? All diese Fragen zum Umgang mit dem Kinderrad sollten im Vornherein von Ihnen als Eltern beantwortet werden. Auch wenn es später in der Grundschulzeit eine spezielle Verkehrserziehung gibt – die beste Erziehung hinsichtlich des Fahrens mit dem Kinderrad kommt immer noch von daheim.

  • Das Kinderrad als ständiger Begleiter

    Gehen Sie mit Ihrem Kind in den Garten und leisten sie erste Hilfestellungen, wenn es darum geht, dem Kinderrad aufzusitzen und natürlich wieder vom von dem neuen Gefährt abzusteigen. Was für uns zum Alltag geworden ist, ist bei Fahranfängern eine große Hürde – auch wenn das Kinderrad weitaus kleiner und komfortabler gestaltet ist, als die Fahrräder, die uns im späteren Leben begegnen. Der Lernprozess mit einem Kinderrad prägt uns nachhaltig. Im Laufe der Zeit bekommen wir ein Gespür dafür, wie man auch in engen Kurven das Gleichgewicht hält und der Schwerkraft auf gewisse Art und Weise trotzt. Inwiefern sich die Fahrweise verändert, wenn der Untergrund, auf dem das Kinderrad fährt, nass oder matschig ist, lernen wir erst, wenn wir es selbst mit einem Kinderrad ausprobieren konnten. Wie lange es dauert, bis ein Kinderrad wieder steht, wenn die Bremse mal leicht und mal etwas stärker betätigt wird. Die Feinmotorik des Körpers ist auf das gleichzeitige Lenken und Treten noch nicht eingestellt und wird erst nach und nach justiert.

  • Der Umgang mit der Apparatur Kinderrad muss gelernt sein. Umso mehr Spaß bereitet es Ihrem Kind später, das Kinderrad für Ausflüge, zum Einkaufen oder zum Sport zu nutzen. Mit zwei Jahren ist man für das große Kinderrad selbstverständlich noch zu jung. Abhilfe schaffen sogenannte Draisinen oder Rutschräder. Je nach Typus wird auf die Bedürfnisse des Körpers beim Lernprozess vom Fußgänger zum Fahrradfahrer eingegangen. Das Twinibike nimmt sich den typischen Problemen beim Erlernen des Fahrradfahrens an und nutzt den Bewegungsdrang besonders junger Kinder, sie an die Vorzüge einen fahrbaren Untersatzes zu gewöhnen.

  • Was später mit dem Kinderrad vollendet wird, nimmt mit den Twinibikes seinen Anfang. Das Twinibike ist als Dreirad konstruiert. Die Lenkung ist mit dem Vorderrad verbunden und vermittelt somit ein Fahrgefühl, welches an das Fahren auf einem echten Kinderrad angelehnt ist und bereits frühzeitig den Umgang mit solch einer Lenkung schult. Aufgrund der geringen Sitzhöhe ist die Kollektion Twinibike Mini ideal für Anfänger geeignet. Im späteren Verlauf des Lebens führt die Produktserie Twinibike Maxi die Schulung zum Fahrradfahrer weiter. Jetzt ist das Kinderrad nicht mehr allzu weit entfernt.